Feiner Spätburgunder in ungewöhnlicher Verpackung
In der ganzen Welt haben sich die praktischen „Bag-in–Box“-Verpackungen ausgebreitet, denn sie sind leicht zu transportieren und halten den Wein nach Anbruch bis zu zwei Monaten frisch.Doch gerade in Deutschland steckt darin fast immer miese Billigqualität. Hauswein heißt das Berliner Unternehmen, das diese Situation ändern will und jetzt mit einem nur sechs Sorten umfassenden Sortiment auf den Markt gekommen ist. Für die Qualität bürgt Gunnar Tietz, der Chefsommelier des Palace-Hotels. Er hat mit der Wahl des 2005 Spätburgunder von Matthias Gaul eine glückliche Hand bewiesen, denn in der karg gestylten Box steckt ein Wein, der auch in Flaschen gute Figur machen würde, sortentypisch, fruchtig und elegant, zudem von vielschichtiger Komplexität und Mineralität. Die 3-Liter-Box kostet 39,50 Euro, das entspricht einem sehr angemessenen Flaschenpreis von knapp zehn Euro. Zu haben ist sie bei Hauswein in der Mommsenstraße 47 in Charlottenburg oder im Internet, www.hauswein.de.
Tagesspiegel, Nr. 19 667/2007




